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Die Templer politische Macht und Expansion

Im Jahre 1139 erließ Papst Innozenz II. - ein ehemaliger Zisterziensermönch von Clairvaux und Schüler des heiligen Bernhard - eine Bulle, die bestimmte, daß die Tempelritter keiner weltlichen oder kirchlichen Macht außer dem Papst Gehorsam schuldeten. Dem Orden wurde also Unabhängigkeit von allen Königen, Fürsten und Äbten und damit absolute Sicherheit vor jedweder Einmischung von Seiten politischer oder kirchlicher Würdenträger garantiert. Das enthob ihn jeglicher regionaler Eingrenzen beziehungsweise Kontrolle und machte ihn zum Herrn über ein autonomes, internationales Reich.

Die Templer und Hugo van Payens

In den zwei Jahrzehnten nach der Synode von Troyes expandierte der Orden außerordentlich stark und schnell. Als Hugo von Payens Ende 1128 nach England reiste, wurde er von König Heinrich I. "mit großer Verehrung" empfangen. Viele junge Adlige aus ganz Europa traten dem Orden bei, und aus allen Teilen der christlichen Welt flossen ihm reiche Schenkungen an Geld, Gütern und Ländereien zu. Hugo von Payens verschrieb dem Orden seinen gesamten Besitz - eine Handlung, zu der jeder neu in den Orden Eingetretene ebenfalls verpflichtet war.

Der Besitzstand der Tempelherren vermehrt sich

Unter diesen Umständen kann es nicht verwundern, daß sich der Besitzstand der Tempelherren rapide vermehrte. Im Jahre 1129 verfügte der Orden bereits über ausgedehnte Ländereien in Frankreich, England, Schottland, Flandern, Spanien und Portugal, zehn Jahre später auch noch in Italien, Österreich, Deutschland, Ungarn und im Heiligen Land. Entgegen dem Armutsgebot häufte er Unmengen von Reichtümern an; jedes Geschenk wurde gerne in Empfang genommen. Gleichzeitig war es dem Orden jedoch verboten, über das Vermögen zu verfügen. Im Jahre 1146 übernahmen die Tempelritter das berühmte achtspitzige rote Kreuz, das Tatzenkreuz. Mit diesem Zeichen auf ihren Mänteln folgten die Ritter König Ludwig VII. von Frankreich zum Zweiten Kreuzzug, in dessen Verlauf sie sich ihren Ruf als fanatische Kämpfer von geradezu tollkühnen Mut, aber auch von unbeschreiblicher Überheblichkeit erwarben. Im großen und ganzen aber traten sie äußerst diszipliniert auf, was man nicht gerade von allen Streitmächten jener Zeit behaupten konnte. Der französische König schrieb einmal, es sei nur den Tempelrittern zu verdanken, daß der falsch geplante und schlecht geführte Zweite Kreuzzug nicht in einer Katastrophe endete.
Tempelritter

Tempelritter Geschichte und Verfolgung Inhaltsverzeichnis




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