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Spanische Geschichte: Von Franco zur Demokratie


1936Am 16. Januar gewinnt die republikanische Volksfront die Wahlen. Am 17. Juli erheben sich die nationalistischen Generäle gegen die Republikaner.
1936Franco wird von den Nationalisten am 29. September zum Staatsoberhaupt ernannt.
1937Bombardierung der baskischen Stadt Guernica am 26. April durch die Legion Condor. Der erste Luftangriff auf Zivilisten schockt Europa.
1938Die Republikaner verlieren am 8. Januar die Schlacht um Teruel, am 23. Dezember bombardieren die Nationalisten Barcelona.
1939Am 1. April erklärt Franco den Krieg für beendet und fordert die Republikaner zur Kapitulation auf.
1945Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist Spanien sowohl diplomatisch als auch politisch isoliert.
1947Spanien wird Monarchie, Franco deren Regent. Unter Franco werden Kirche und Staat vereint.
1953Abkommen zwischen den USA und Spanien, als Gegenleistung für amerikanische Hilfe erhalten die Vereinigte Staaten Stützpunkte in Spanien.
1955Beitritt Spaniens zur UNO.
1959Im Baskenland gründet sich die baskische Separatistengruppe ETA.
1962Der Tourismus am Mittelmeer wird durch offizielle Programme gefördert.
1969Prinz Juan Carlos wird von Franco zu seinem Nachfolger erklärt.
1970Weltweite Proteste gegen die Prozesse in Burgos gegen Oppositionelle.
1973Francos Premierminister, Admiral Carrera Blanco, wird von der ETA ermordet.
1975Nach Francos Tod am 20. November wird Juan Carlos am 22. November zum König von Spanien ausgerufen.
1976In Madrid wird die liberale Tageszeitung El País gegründet. Sie hat großen Einfluss auf den Übergang zur Demokratie.
1977Erste freie Wahlen in Spanien. Adolfo Suárez wird Chef der neuen zentralistischen Regierung. Politische Parteien werden zugelassen, auch die Kommunisten.
19786. Dezember: Die spanische Verfassung wird von der Mehrheit der Bevölkerung abgesegnet. Dadurch werden Militär, Kirche und Verwaltung auf einmal entmachtet. Heute Feiertag in Spanien (Tag der Verfassung).
197827. Dezember: König Juan Carlos unterzeichnet die Verfassung.
198123. Februar: Das Militär putscht und versucht die Demokratie abzuschaffen. Das Parlament wird von Antonio Tejero, Oberst der Guardia Civil, stundenlang bedroht. König Juan Carlos weigert sich, den Rebellen nachzugeben, die junge Demokratie überlebt.
1982Spanien tritt der NATO bei.
1982Die Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) gewinnt die Wahlen. Felipe González wird neuer spanischer Ministerpräsident.
1983Um die Autonomiebestrebungen Kataloniens und des Baskenlandes in den Griff zu bekommen, werden halbautonome Regionalregierungen eingerichtet.
1986Spanien tritt der Europäischen Gemeinschaft (EG, heute EU) bei.
1992In Barcelona finden die Olympischen Spiele statt, in Sevilla die Weltausstellung Expo `92. Außerdem begeht Spanien die 500-Jahr-Feier der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus.
1993Felipe González wird zum dritten Mal als Ministerpräsident wiedergewählt.
1994/95Spanien wird von Korruptionsskandalen erschüttert.
1996Eine Koalition unter José Maria Aznar (Partido Popular, PP) gewinnt die Wahlen gegen González.
2000Wahlen am 12. März, die konservative Regierungspartei Partido Popular von Ministerpräsident José María Aznar López erzielt einen Stimmenzuwachs von 5,7 Prozent der Stimmen und mit 44,5 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit der Mandate.
2004Nach den Zuganschlägen in Madrid gewinnt die PSOE die Wahl. Zapatero wird Ministerpräsident.

Siehe auch: Geschichte des spanischen Bürgerkriegs

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