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Sieben Weisen von Griechenland

In der griechischen Antike bezeichneten die Sieben Weisen eine Gruppe von bis zu 22 legendären griechischen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus dem 7. und 6. Jahrhundert v. Chr. Sowohl das Denken, das Leben und das Wirken dieser Weisen galt den antiken Hellenen als vorbildlich und grundlegend für individuelles und gemeinschaftliches Wohlergehen.

Der griechische Philosoph Platon (428 v. Chr. bis 347 v. Chr.), der als einer der bedeutendsten Philosophen der Geschichte gilt, nennt im Protagoras folgende sieben Weisen:

Sieben Weise von Griechenland laut Platon

Thales von Milet Kaufmann, Mathematiker, Naturphilosoph, Astronom, Ingenieur und Naturphilosoph.
Geboren um 624 v. Chr. in Milet (Kleinasien), gestorben um 546 v. Chr.
Thales von Milet gilt als Begründer von Philosophie und Wissenschaft, insbesondere der Astronomie. Er sagte für den 28. Mai 585 v. Chr. erfolgreich eine Sonnenfinsternis voraus und verhinderte so der Legende nach ein Krieg zwischen den Lydern und den Medern.
Genom: Gedenke der Freunde!
Bias von Priene Staatsmann und Richter.
Geboren ca. 590 v. Chr., gestorben ca. 530 v. Chr.
Bias von Priene war Staatsmann und Richter und galt als scharfsinnig und gerecht. Außerdem war er ein begnadeter Redner, der sich für Menschen einsetzte, denen Unrecht geschehen war.
Genomen: Was du Gutes vollbringst, das schreibe den Göttern zu, nicht dir! Überlege und dann handele.
Solon von Athen Lyriker, Philosoph und Staatsmann.
Geboren um 640 v. Chr. in Athen, gestorben 559 v. Chr.
Solon von Athen führte in Athen Gesetzesreformen durch. Zunächst widmete sich Solon allerdings dem Handel und ging auf Reisen.
Gnomen: Rate deinen Mitbürgern nicht das Angenehmste, sondern das Beste. Nicht zu viel!
Pittakos von Mytilene Herrscher von Lesbos.
Geboren 651/650 v. Chr., gestorben 570 v. Chr.
Pittakos wurde in Mytilene auf Lesbos im Kampf zwischen Aristokratie und Volk zum Tyrannen berufen und gab die ersten schriftlichen Gesetze. Nach Beendigung der Auseinandersetzungen legte er sein amt freiwillig nieder.
Gnom: Verzeihung ist besser als Reue!

Kleobulos von Lindos Tyrann von Lindos einer antiken Stadt auf Rhodos.
6. Jahrhundert v. Chr.
Gnom: Maßhalten ist das Beste.
Myson von Chenai (oder auch Chen), ein Bauer.
Wurde statt Periandros in die Liste der sieben Weisen auf. Zunächst taucht er nur in einer archaischen Fabel auf. Das Orakel von Delphi soll auf seine Weisheit hingewiesen haben.
Gnom: Plane voraus.
Chilon von Sparta auch bekannt als Cheilon von Lakedemonien
Mitglied des obersten Kontrollorgans, des Ephorats.
6. Jahrhundert v. Chr.
Chilon von Sparta soll maßgeblich die Entstehung des klassischen Sparta gefördert haben.
Gnom: Erkenne dich selbst.
Darüber hinaus wurden zu den Sieben wiesen folgende Personen gezählt: Periandros von Korinth, Herrscher
Anarcharsis der Skythe, Adliger und Beispiel eines weisen Barbaren
Epimenides der Kreter, Verfasser einer Götterlehre und Wundertäter
Pythagoras, Philosoph und Gründer einer einflussreichen religiös-philosophischen Bewegung
Akusilaos
Orpheus, berühmter Sänger der griechischen Mythologie, mythischer König der Thraker
Peisistratos von Athen, Politiker, wurde durch einen bewaffneten Staatsstreich Tyrann von Athen
Perekydes
Hermioneos
Lasos
Pamphilos
Anaxagoras, Philosoph und Schulleiter

Die Sieben Weisen wurden zum einen wegen ihren Verdiensten für das Gemeinwesen (die Polis) anerkannt. Außerdem wurden sie für ihre knapp formulierten Weisheiten, den Gnomen geachtet und geschätzt. Sie wurden im häuslichen als auch im öffentlichen Bereich gerne zitiert.



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