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Präsidenten der USA – Kurioses, Skandale, Rekorde

Noch mehr Kurioses und Besonderes rund um die US-Präsidenten.

Alt geworden

Vier Ex-Präsidenten wurden über 90 Jahre alt: John Adams (1735-1826), Herbert Hoover (1874-1964), Ronald Reagan (1911-2004) und Gerald Ford (1913-2006).

Amtsenthebungsverfahren

Bislang mussten sich drei amtierende US-Präsidenten einem Amtsenthebungsverfahren, also einer Anklage wegen Amtsvergehen, stellen:
1868 gegen Andrew Johnson wessen Missachtung der Rechte des Kongresses. Allerdings nicht erfolgreich.
1974 zweites und bisher einziges erfolgreiches Amtsenthebungsverfahren gegen einen US-Präsidenten. Richard Nixon muss tritt vor Abschluss des Verfahrens zurück, als sich dessen Erfolg abzeichnet.
1998 drittes Amtsenthebungsverfahren gegen Bill Clinton wegen Meineids und Behinderung der Justiz im Zuge der Lewinsky Affäre. Beide Anklagen wegen Amtsvergehen können aber knapp abgeschmettert werden.

Attentat


Erster Präsident, der in der Amtszeit ermordet wurde

Abraham Lincoln, am Anfang seiner zweiten Amtszeit als US-Präsident, am 15. April 1865. Wurde von einem fanatischen Sympathisanten der Südstaaten, dem Schauspieler John Wilkes Booth erschossen. Ihm folgte Vizepräsident Andrew Johnson als 17. Präsident nach.

Mehr als 20 Attentate auf US Präsidenten

Insgesamt 21 Attentate auf US Präsidenten (amtierende und ehemalige) sind dokumentiert. Insgesamt vier dieser Attentate erreichten ihr Ziel, die Präsidenten starben entweder bei dem Anschlag oder an den Folgen. Abraham Lincoln war der erste Präsident der USA, der einem Anschlag zum Opfer fiel, es folgten James A. Garfield (20. US-Präsident), William McKinley (25. Präsident der USA) und als letzter in der Reihe der getöteten US-Präsidenten John F. Kennedy (35. Präsident).

Zwei weitere Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika wurden durch Attentate zwar nicht getötete aber verletzt: Theodore Roosevelt (26. Präsident) und Ronald Reagan (40. Präsident).

Bruch mit der Tradition

1825 hatte man sich auf John Quincy Adams als 6. Präsidenten der USA geeinigt, offenbar gab es ansonsten keine Mehrheit. Zur größten Qualifikation des neuen Präsidenten gehörte, dass sein Vater bereits Präsident gewesen war. Abgelöst wurde er nach vier Jahren glanzloser Amtszeit von Andrew Jackson, der erste Präsident, der nicht aus dem Kreis der amerikanischen Revolution kam, und damit nicht zur großagrarischen Gründerleite der USA gehörte. Ein Bruch mit der Vergangenheit und der Tradition.

Erster Präsident der nach Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung geboren wurde

Andrew Jacksons Vizepräsident, Martin Val Buren, war dann auch der erste Präsident der USA, der nach Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung geboren worden war.

Dritte Amtszeit

George Washington, 1. Präsident der USA, verzichtete auf eine dritte Amtszeit und begründete damit eine Tradition. So wollte der 18. Präsident der USA, Ulysses S. Grant für eine dritte Amtszeit kandidieren, dies wurde ihm von seiner eigenen Partei, den Republikanern, mit Verweis auf das Vorbild George Washingtons allerdings verweigert. Erst 1951 wird die Amtszeit auf zehn Jahre beschränkt, zwei Jahre als Vizepräsident, acht Jahre als gewählter Präsident. Nur Franklin W. Roosevelt bringt es auf mehr als zwei Amtszeiten.

Duell eines Ex-Vizepräsidenten

Aaron Burr war unter Thomas Jefferson, dem 3. US-Präsidenten, in dessen ersten Amtszeit Vizepräsident. Zu den nächsten Präsidentschaftswahlen, nachdem dann George Clinton Vizepräsident wurde, trat Aaron Burr nicht an. Er wollte Gouverneur von New York werden. Die Wahl gewann er nicht, unter anderem, da ihm sein alter Rivale Alexander Hamilton in die Quere kam. Am 11. Juli 1804 forderte Aaron Burr Alexander Hamilton zum Duell und verwundete seinen Rivalen tödlich. Zwar wurde er als Mörder beschuldigt, kam aber nie vor Gericht. Der Versuch einen unabhängigen Staat im spanischen Teil Nordamerikas führte dann dazu, dass er des Hochverrates angeklagt wurde. Mangels Beweise wurde Burr jedoch freigesprochen.

Erste Anreise mit der Eisenbahn

Aber Präsident William H. Harrison war nicht nur der erste Präsident, der im Amt starb, er war auch der erste, der zu seiner Amtseinführung mit der Eisenbahn nach Washington anreiste. Auch der neue Präsident der USA, Barack Obama, wählte zur Anreise zu seiner Amtseinführung die Eisenbahn.

Erster Präsident

Erster Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika war George Washington (1789-1797), der Vater der amerikanischen Nation hätte auch noch für eine dritte Amtszeit kandidieren können, er verzichtete aber darauf. Nach dem Oberbefehlshaber im Unabhängigkeitskrieg und ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika ist auch die Hauptstadt und der Regierungssitz der Vereinigten Staaten von Amerika benannt.

Erster Präsident mit zwei Vizepräsidenten

Thomas Jefferson wechselte nach seiner ersten Amtszeit den Vizepräsidenten aus. Dies war in den ersten vier Jahren Aaron Burr gewesen, ihm folgte dann George Clinton nach.

Erster Präsident mit zwei Amtszeiten nicht hintereinander

Grover Cleveland ist der 22. und 24. Präsident der USA, er ist der einzige Präsident, der es auf zwei Amtszeiten bringt, die von der Präsidentschaft eines anderen unterbrochen wird. Er ist damit auch der einzige, der es schafft, nach Unterbrechung, wieder in das Amt gewählt zu werden.

Erster Präsident ohne Vizepräsident

John Tyler übernahm das Amt des Präsidenten, als William H. Harrison starb. Ein Präzedenzfall in der Geschichte der USA. Erst der 25. Verfassungszusatz 1965 macht daraus auch eine versfassungsrechtliche Grundlage. Er ernennt keinen Vizepräsidenten.

Erster Vizepräsident als Präsident

Der erste Vizepräsident, der dann später auch zum Präsidenten gewählt wurde, war John Adams, 2. Präsident der USA und erster Vizepräsident unter George Washington.

Erster Vizepräsident, der unter zwei Präsidenten diente

George Clinton wurde in der zweiten Amtszeit von Thomas Jefferson Vizepräsident und er blieb Vizepräsident unter James Madison.

Friedensnobelpreisträger

Theodore Roosevelt, 26. Präsident der USA, war der erste Präsident, der den Friedensnobelpreis erhielt und zwar für seine Vermittlung im russisch-japanischem Krieg. Den Friedensnobelpreis erhielt er 1906, er war zugleich der erste US-Ameirkaner, der diese Auszeichnung erhielt.
Weitere Friedensnobelpreisträger: Woodrow Wilson für seine Bemühungen um den Völkerbund.
Jimmy Carter, 39. Präsident der USA (1977-1981) , erhielt 2002 für sein Engagement im Bereich Menschenrechte und internationale Vermittlung, den Friedensnobelpreis.
Al Gore, Vizepräsident unter Bill Clinton, erhält 2007 für seine Bemühungen um eine Bewusstmachung der Klimakrise und ihrer globalen Gefahren zusammen mit dem Weltklimarat IPCC den Friedensnobelpreis.

Kürzeste Amtszeit

Erster Präsident der während der Amtszeit stirbt

Die kürzeste Amtszeit eines US-Präsidenten betrug einen Monat. William H. Harrison war am 4. März 1841 in das Amt eingeführt worden, am 4. April 1841 starb er, offenbar an den Folgen einer Lungenentzündung, zugezogen bei der Amtseinführung, da er dort keinen Mantel tragen wollte. Seine Inaugurationsrede an einem kalten Märztag hatte zwei Stunden gedauert. Damit ist seine Amtszeit von einem Monat die bislang kürzeste in der Geschichte der Vereinigten Staaten, es ist dazu das erste Mal, dass ein Präsident noch vor Ablauf seines Amtes stirbt und es ist damit auch das erste Mal, dass ein Vizepräsident Präsident wird, in diesem Falle, John Tyler.

Letzter Vizepräsident vor Georg H. W. Bush, der Präsident wurde

George H. W. Bush, war Vizepräsident unter Ronald W. Reagan und wurde 1989 dann zum 41. Präsident der USA, der erste Vizepräsident, der es aus dem Schatten seines Vorgängers heraus geschafft hatte, seit Martin Van Buren 1837.

Jüngster Präsident

Theodore Roosevelt übernahm als Vizepräsident nach einem Attentat auf William McKinley das Amt des Präsidenten im Alter von 42 Jahren, er ist damit der jüngste Inhaber dieses Amtes in der amerikanischen Geschichte.

Jüngster gewählter Präsident

John F. Kennedy wurde im Alter von 43 Jahren zum Präsidenten der USA gewählt, damit ist er der jüngste gewählte Präsident. Theodore Roosevelt war zwar erst 42 Jahre alt, als er Präsident wurde, allerdings übernahm er das Amt als Vizepräsident nach dem Amtsinhaber William McKinley in Folge eines Attentates starb.

Nie gewählter Präsident

Als Vize-Präsident Spiro T. Agnew wegen einer Korruptionsaffäre zurücktreten muss, ernennt Präsident Richard M. Nixon als neuen Vizepräsident Gerald Ford. Als Präsident Richard M. Nixon dann zurücktreten muss, wird Ford Präsident. Damit ist Gerald Ford der einzige Präsident der Vereinigten Staaten, der weder als Präsident noch als Vizepräsident durch Wahlmänner gewählt wurde.

Oberster Richter

William H. Taft, 27. Präsident der USA (1909-1913), wird als einziger Präsident später Oberster Richter (Chief Justice) der USA. Oberster Richter wird er 1921, Präsident Warren G. Harding erfüllt ihm diesen Traum. Als Chief Justice führte er zwei spätere Präsidenten (Calvin Coolidge und Herbert C. Hoover) in ihr Amt ein und vereidigt sie auch. Er ist demnach der einzige Präsident, der auch Oberster Richter war und der einzige Präsident, der zwei Präsidenten den Amtseid abgenommen hatte.

Rücktritt eines Präsidenten

Richard M. Nixon ist der bislang erste und einzige Präsident, der von seinem Amt zurücktreten musste. Nötig wurde dies nach der Watergate-Affäre.

Religion Katholik

Der bislang einzige Präsident, der Katholik war, ist John F. Kennedy.

Gemeinsamer Todestag

Der 2. und der 3. Präsident der USA, starben am gleichen Tag. Erst erlag der 3. Präsident der USA, Thomas Jefferson am 4. Juli 1826, dem 50. Jahrestag der Unabhängigkeitsbewegung und wenige Stunden später sein Amtsvorgänger, John Adams.

Vier Amtszeiten

Franklin D. Roosevelt, 32. Präsident der USA, bringt es auf die längste Amtszeit eines US-Präsidenten. Von 1933 bis 1945 war er im Amt. Während seiner vierten Amtszeit stirbt er. Er ist auch der Präsident mit den meisten Vizepräsidenten, drei Stück an der Zahl. Er stirbt kurz nach der Konferenz von Jalta im Alter von 63 Jahren an einer Hirnblutung. 1951 wird dann die Beschränkung auf zwei Amtszeiten, eine Tradition die George Washington eingeführt hatte, eine bis dato freiwillige Selbstbeschränkung, dann auch Gesetz.

Harry S Truman, Nachfolger von Roosevelt als Präsident, hätte noch eine dritte Amtszeit haben können, der Verfassungs-Zusatz, der eine maximal mögliche Amtszeit als Präsident auf zehn Jahre (zwei Jahre Übernahme als Vizepräsident und acht Jahre als gewählter Präsident) vorsah, war zwar 1951 verabschiedet worden, hätte für ihn als amtierenden Präsidenten nicht gegolten. Truman verzichtete freiwillig auf die dritte Amtszeit.


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