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Internationaler Karlspreis der Stadt Aachen Preisträger

Der Internationale Karlspreis der Stadt Aachen wird seit 1950 alljährlich für Verdienste um die Europäische Einigung verliehen. Neben einer Urkunde und einer Medaille, auf deren Vorderseite das Bildnis Karl des Großen auf seinen Thron, eine Darstellung des ältesten erhaltenen Stadtsiegels Aachens aus dem frühen 12. Jahrhundert, zeigt. Dazu erhält der Preisträger eine symbolische Summe von 5.000 Euro.

Die Verleihung findet traditionell an Christi Himmelfahrt im Krönungssaal des Rathauses der Stadt Aachen. Die Preisträger werden von dem Kuratorium der Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen ausgewählt. Diesem gehören Bürger, Amts- und Mandatsträger der Stadt Aachen zusammen. Der Internationaler Karlspreis geht auf eine Initiative des Kaufmanns Dr. Kurt Pfeiffer zurück, der gemeinsam mit anderen Bürgern der Stadt Aachen Weihnachten 1949 die Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen gründete.

Preisträgerinnen Karlspreis

Unter den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern des Karlspreises waren bisher drei Frauen. Als erste erhielt Simone Veil 1981 den Karlspreis, es folgte Gro Harlem Brundtland im Jahre 1994 und Königin Beatrix der Niederlande im Jahre 1996. Neben König Juan Carlos I. von Spanien, waren dies die beiden einzigen gekrönten Häupter Europas, die mit dem Karlspreis ausgezeichnet wurden. Im Jahre 2002 ging der Karlspreis nicht an eine Person, sondern an das Zahlungsmittel Euro.

Die bisherigen Preisträger des Karlspreis

1950: Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi, österreichischer Schriftsteller, Politiker und Gründer der Paneuropa-Bewegung, in Würdigung seiner Lebensarbeit für ein geeintes Europa.
1951: Hendrik Brugmans, niederländischer Romanist und Politiker, er gilt als wichtiger Vordenker der europäischen Bewegung, dem mutigen Wegbereiter eines geeinten Europa.
1952: Alcide de Gasperi, italienischer Staatsmann und Politiker, der als Gründerväter der Europäischen Gemeinschaft gilt.
1953; Jean Monnet, französischer Unternehmer und Politiker, gilt als einer der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaft.
1954: Konrad Adenauer, deutscher Politiker und Bundeskanzler, als kraftvoller Förderer eines einigen Europas.
1955: Sir Winston Churchill, britischer Staatsmann und Premierminister, Hüter menschlicher Freiheit - Mahner der europäischen Jugend.
1957: Paul-Henri Spaak, belgischer Politiker und Staatsmann, einer der Gründerväter der Europäischen Union, Verdienst um Europas Einigung und Sicherheit.
1958: Robert Schuman, französischer Politiker, bereitete als französischer Außenminister den Weg zur Schaffung der Montanunion (Schuman-Plan). Gilt zusammen mit Jean Monnet, Karlspreisträger 1953, als Gründervater der Europäischen Union.
1959: George C. Marshall, Jr., US-amerikanischer General und Staatsmann, nach ihm wurde der Marshallplan benannt, für diesen erhielt er neben dem Karlspreis auch den Friedensnobelpreis (1953). Für Verdienst um Wiederaufbau und Einigung Europas.
1960: Joseph Bech, Luxemburger Staatsmann und Politiker, einer der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaft, für Verdienste um Europa.
1961: Walter Hallstein, deutscher Politiker und Jurist, er veröffentlichte 1959 den Hallstein-Plan, der einen stärkeren gemeinsamen Markt der EWG-Länder bei gleichzeitiger Liberalisierung des Außenhandels vorsah.

1963: Edward Richard George Heath, britischer Politiker, Einordnung und Festigkeit in Europäischer Zukunft.
1964: Antonio Segni, italienischer Politiker, für Einheit und Freiheit Europas.

1966: Jens Otto Krag, dänischer Politiker, für die Einheit Europas.
1967: Joseph Luns, niederländischer Politiker, Diplomat, Außenminister, Einsatz für Europa.

1969: Kommission der europäischen Gemeinschaften, in Anerkennung ihrer hohen Verdienste um die Europäische Einigung.
1970: François Seydoux de Clausonne, französischer Diplomat, war maßgeblich am Zustandekommen des Elysée-Vertrags beteiligt. Freiheit durch Einheit.

1972: Roy Jenkins, britischer Politiker und Autor, setzte sich für den Beitritt Großbritanniens zur EG ein, für sein Bekenntnis zu Europa.
1973: Salvador de Madariaga, Diplomat und Schriftsteller aus Spanien, Salvador de Madariaga emigrierte nach dem Spanischen Bürgerkrieg nach Oxford, und lebte ab 1972 in der Schweiz, für seine Beiträge zur europäischen Idee und den Frieden in Europa.

1976: Leo Tindemans, belgischer Politiker, Abendländische Klarheit und Verantwortung.
1977: Walter Scheel, deutscher Politiker, Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, für Europa und den Frieden der Welt.
1978: Konstantin Karamanlis, griechischer Politiker, ihm gelang als griechischer Premierminister der Übergang von der Militärdiktatur zur Demokratie in Griechenland. Freiheit und Wohlfahrt in enger Bindung.
1979: Emilio Colombo, italienischer Politiker und Diplomat, ein Leben für Europa.
1981: Simone Veil, französische Politikerin, ehemalige Präsidentin des Europäischen Parlaments, für ein demokratisches Europa.
1982: König Juan Carlos I. von Spanien, für Einheit und Menschenwürde.
1984: Karl Carstens, deutscher Politiker, Raum des Rechtes und des Friedens.
1986: Das Volk von Luxemburg, Vorbild und Beharrlichkeit auf dem Weg zur Einheit Europas.
1987: Henry Kissinger, US-amerikanischer Politiker, für Partnerschaft und Frieden.
1988: François Mitterrand und Helmut Kohl, für Französisch-Deutsche Freundschaft und Europas Zukunft.
1989: Frère Roger Schutz, er Gründer und lebenslange Prior der ökumenischen Bruderschaft von Taizé (Communauté de Taizé), Gleichnis der Gemeinschaft.
1990: Gyula Horn, ungarischer Politiker, Gesamteuropa - Von der Spaltung zur Einheit.
1991: Václav Havel, tschechischer Schriftsteller und Politiker, Symbol der Verständigung in Europa.
1992: Jacques Delors, französischer Politiker, Baumeister des europäischen Binnenmarktes.
1993: Felipe González Márquez, spanischer Politiker und Ministerpräsident, Streiter für Freiheit und Demokratie in Europa.
1994: Gro Harlem Brundtland, norwegischer Politikerin, Verantwortung Europas für die Welt.
1995: Franz Vranitzky, österreichischer Politiker, Europa wachsen neue Kräfte zu.
1996: Königin Beatrix der Niederlande, gute Nachbarschaft in Europa.
1997: Roman Herzog, deutscher Politiker, unsere Vision heißt Europa.
1998: Bronis³aw Geremek, polnischer Historiker und Politiker, Freiheit und Demokratie in Europa.
1999: Tony Blair, englischer Politiker.
2000: Bill Clinton, US-amerikanischer Präsident, Partnerschaft für Freiheit, Demokratie und Frieden.
2001: György Konrád, ungarischer Autor, Brückenbauer für Gerechtigkeit und Versöhnung in Europa.
2002: der Euro, da er "wie kein anderer Integrationsschritt zuvor die Identifikation mit Europa befördert und damit einen entscheidenden, epochemachenden Beitrag zum Zusammenwachsen der Völkerfamilie leistet".
2003: Valéry Giscard d'Estaing, französischer Politiker, aufgrund seiner Tätigkeit als Präsident des Europäischen Konvents.
2004: Pat Cox, irischer Politiker, für seine Verdienste um die EU-Erweiterung und Demokratisierung der Europäischen Union.
Im gleichen Jahr wurde Papst Johannes Paul II. mit einem außerordentlichen Karlspreis geehrt. 2005: Carlo Azeglio Ciampi, italienischer Politiker, für seine Verdienste um Europa.
2006: Jean-Claude Juncker, luxemburgischer Politiker, als Vordenker des Integrationsprozesses.
2007: Javier Solana de Madariaga, Politiker aus Spanien, für herausragendes Engagement für einen substanziellen Beitrag Europas zu einer sicheren und gerechteren Welt.
2008: Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre Verdienste um die Weiterentwicklung der Europäischen Union. Die Laudatio hielt Nicolas Sarkozy, Präsident Frankreichs.
2009: Andrea Riccardi, Historiker und Begründer der Gemeinschaft Sant'Egidio.
2010: Donald Tusk, polnischer Ministerpräsident, Überzeugender und überzeugter Europäer.
2011: Jean-Claude Trichet, Verdienste um die Stabilisierung des Euroraums in der Finanzkrise
2012: Wolfgang Schäuble, Für die Einheit Europas
2013: Dalia Grybauskaitė, Aufbruch im Nordosten Europas
2014: Herman van Rompuy, Integrationskraft für Europa
2015: Martin Schulz, In Würdigung seiner bedeutenden Verdienste um eine Stärkung der Parlamentarisierung und der demokratischen Legitimation in der Europäischen Union und in Anerkennung seiner Rolle als wichtiger Vordenker der EU.

Der Internationale Karlspreis zu Aachen



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