Kalenderblatt 10. Januar
Jahrestage, Geburtstage und Todestage vom 10. Januar. Geschichtliche Ereignisse des 10. Januar.
Was geschah am 10. Januar im Laufe der Zeit?
1975 In Deutschland weiht Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) den neuen Elbtunnel in Hamburg ein.1959 Michael Grzimek, der Sohn des deutschen Tierfilmers Bernhard Grzimek, kommt bei Dreharbeiten zu dem Film Sirengeti darf nicht sterben beim Absturz eines Kleinflugzeuges im Serengeti-Nationalpark ums Leben.
1946 In London tritt die erste Vollversammlung der UNO zusammen.
1927 Uraufführung des Films Metropolis von Fritz Lang in Berlin.
1923 In das Memelgebiet fallen Freischärler in Litauen ein. Die Alliierten geben das Gebiet 1924 dann an Litauen.
1920 Der am 28. Juni 1919 unterzeichnete Vertrag von Versaille, der den Ersten Weltkrieg (1914-1918) beendete, tritt in Kraft.
1901: Eine riesige Erdölfontäne schießt bei einer Bohrung am Spindletop Hill bei Beaumont im US-Bundesstaat Texas in die Höhe, verdreifacht die US-Erdölförderung über Nacht und lässt die texanischen Mineralölunternehmen (unter anderem Texaco) entstehen. Es ist die Geburtsstunde der texanischen Ölindustrie.
1886 Uraufführung des Te Deum von Anton Bruckner in Wien.
1863 In London wird die erste U-Bahn der Welt, die Metropolitan Line eröffnet.
1529 Ferdinand Magellan erreicht den Río de la Plata, bleibt aber bei der Suche nach der erhofften Meerenge erfolglos. Ferdinand Magellan sollte im Auftrag Spaniens die Gewürzinseln finden.
1356 In Nürnberg verkündet der Reichstag die Goldene Bulle, sie beschränkt die deutsche Königswahl auf sieben Kurfürsten.
49 v. Chr. Der römische Feldherr Gaius Julius Caesar überquert den Grenzfluss Rubikon in Oberitalien. Damit beginnt der römische Bürgerkrieg.
Geburtstage 10. Januar
1924 Eduardo Chillida, Bildhauer, wird in San Sebastián geboren. Gestorben ist er am 19. August 2002 ebenfalls in San Sebastián. Er wird zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts gerechnet. Zu seinen Werken gehören große Skulpturen mit raumgreifenden Strukturen. In Berlin steht vor dem Bundeskanzleramt die Skulptur Berlin, vor der Thyssen-Hauptverwaltung in Düsseldorf steht ebenfalls eine seiner Skulpturen. Vor der Pinakothek der Modernen steht seit 1997 seine letzte monumentale Skulptur, "Buscando la Luz", Suche nach dem Licht.1908 Bernard Lee, englischer Schauspieler (Der dritte Mann), bekannt als M aus den ersten 11 James Bond-Filmen, gestorben 16. Januar 1981. 1903: Barbara Hepworth in Wakefield (England), bedeutende britische Bildhauerin, gestorben am 20. Mai 1975 bei einem Brand in ihrem Studio in St. Ives/Cornwall (England) Sie studierte Kunstwissenschaft an der Kunsthochschule in Leeds, wo sie sich mit Henry Moore anfreundete. Es folgte eine Fortführung der Ausbildung am Royal College of Art in London und in Italien. Barbara Hepworth nahm an der documenta 1 (1955) und der documenta II (1959) teil. Von ihr stammt die Skulptur Single Form, die in den sechziger Jahren entstand und an UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld erinnert. Sie heiratete den Künstler John Skeaping und in 2. Ehe Ben Nicholson. 1965 wurde sie geadelt.
1901 Henning von Treschkow, deutscher Widerstandskämpfer, gestorben 21. Juli 1944.
1869: Grigorij Rasputin wird als Sohn einer Bauernfamilie in dem sibirischen Dorf Prokowskoje geboren. 1886 verlässt Rasputin das Dorf und begibt sich auf Pilgerreisen, unter anderen nach Griechenland zum Berg Athos. 1907 heilt Rasputin den jungen Zarensohn Alexej von einer Attacke der Bluterkrankheit und gewinnt so das Vertrauen von Zar Nikolaus II. von Russland. Am 17. Dezember 1916 wird Rasputin ermordet.
1859 Francisco Ferrer, libertärer, spanischer Pädagoge wird in Alella bei Barcelona geboren. Gestorben ist er am 13. Oktober 1809 in Barcelona. Obwohl in einer streng katholischen Familie aufgewachsen, entwickelte sich Ferrer zum Gegner der Religion und trat in Barcelona der Freimaurerloge Verdat bei. Da er Ruiz Zorillas dabei unterstützte die Republik auszurufen, musste Ferrer 1885 ins Exil nach Paris gehen. Nach seiner Rückkehr nach Spanien im Jahre 1901 gründete er die "Escuela Moderna" eine Reformschule. Seine reformpädagogischen Konzepte waren radikal und am Anarchismus orientiert. 1906 wird Ferrer verhaftet und ein Jahr lang festgehalten. Er stand unter dem Verdacht, in ein Attentat auf König Alfons XIII. verwickelt gewesen zu sein. Seine Schule musste er schließen. 1909 wird in Barcelona nach anarchistischen Aufständen (tragische Woche das Kriegsrecht ausgerufen. Wieder wird Ferrer beschuldigt, in die Aufstände verwickelt zu sein und er wird vor ein Kriegsgericht gestellt. Ohne Beweise, ohne dass er die Möglichkeit gehabt hätte, sich zu verteidigen und ohne Zeugen wurde er zum Tode verurteilt. Das Urteil rief weltweit Entrüstung hervor. König Alfons XIII. unterschrieb das Todesurteil trotzdem und er wurde standrechtlich erschossen. Vor seiner Erschießung betonte er erneut seine Unschuld. Seine letzen Worte sollen gewesen sein: Jungs trefft gut! Ich bin unschuldig. Es lebe die moderne Schule!
1858 Heinrich Zille, deutscher Zeichner, gestorben 9. August 1929.
1797 Annette von Droste-Hülshoff, deutsche Dichterin (Die Judenbuche), gestorben 24. Mai 1848.
1479 Johannes Cochläus, eigentlich Johannes Dobeneck, katholischer Theologe, gestorben 11. Januar 1552.
Todestage 10. Januar
1971 Coco Chanel, eigentlich Gabrielle Chasnel, französische Modeschöpferin, geboren 19. August 1883.1966 Hermann Kasack, deutscher Schriftsteller, geboren 24. Juli 1896.
1890 Ignaz von Döllinger, katholischer Theologe, geboren 28. Februar 1799.
1775 Carl von Linné, schwedischer Naturforscher, geboren 23. Mai 1707.
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