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Frauen und Macht - Entwicklung von Bildung und Frauenwahlrecht Teil 1 - Von Olympe de Gouges bis zur Märzrevolution

Von Olympe de Gouges bis zur Märzrevolution

1791: In Paris legt die französische Schriftstellerin Olympe de Gouges der Pariser Nationalversammlung eine Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin vor. Darin verlangt sie die Gleichberechtigung der Frauen am wirtschaftlichen, sozialen und politischen Leben. Zwei Jahre später wird Olympe de Gouges hingerichtet, Frauenvereinigungen werden in Frankreich verboten. Die Stellung der Frauen am Ende des 18. Jahrhunderts in Europa

1792/1793: Während der Französischen Revolution reist auch Mary Wollstonecraft (1759-1797) nach Frankreich. Die englische Schriftstellerin und Frauenrechtlerin, schrieb dort ihr bekanntestes Werk A vindication of the rights of woman (Eine Verteidigung der Rechte der Frauen) in ihm tritt sie für eine Gleichberechtigung von Mann und Frau ein. Mary Wollstonecraft gilt als erste Frauenrechtlerin Englands. Wahrscheinlich kam es zu keiner Begegnung zwischen Mary Wollstonecraft und der französischen Frauenrechtlerin Olympe de Gouges.

1828: Albertine Adrienne Necker de Saussure fordert die gleiche Bildung für Jungen und Mädchen. In ihrem Werk über Die Erziehung des Menschen in seiner fortschreitenden Entwicklung legt die 62jährige dar, dass die bisherige Mädchenerziehung nur die Fähigkeiten zur Hausfrau und Mutter fördert, dies entsprach dem Bildungskonzept von Jean-Jacques Rousseaus, dass dieser in seinem pädagogischen Roman Emile.
Albertine Necker de Saussure fordert, dass Frauen nicht von Männern abhängig sein sollen, sie brauchten keine Anhängsel zu sein, wenn all ihre Fähigkeiten gefördert werden würden. Mädchen, so ihre Erkenntnis, haben die gleichen Anlagen wie Jungen. Albertine Neckers Werk war quasi eine Gegen-Emile.

1840: An der Universität Zürich können erste Hörerinnen die Hochschulen besuchen. Dort promovierte 1892 u.a. die deutsche Dichterin, Philosophin und Historikerin Ricarda Huch.

1848: Seneca Falls Declaration in den USA, orientiert sich an der US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und fordert das Wahlrecht für Frauen und eine Reform der Ehe- und Besitzrechte.

1848: Frauen gründen in der Revolution von 1848 demokratische Frauenvereine und fordern politische Mitsprache. Einige Frauen bewaffnen sich und kämpfen zusammen mit den männlichen Revolutionären.
1849 rief die Journalistin und Frauenrechtlerin Louise Otto, später als Louise Otto-Peters bekannt, eine politisch motivierte Frauenzeitung ins Leben (Verbot 1850). Darin ruft Louise Otto einen Zusammenschluss von Arbeiterinnen nach dem Vorbild der Assoziationen männlicher Gesellen.
Mit der Niederschlagung der Märzrevolution werden auch die Ansätze der langsam keimenden Frauenbewegung zu Nichte gemacht. Von der Märzrevolution wurden weder die Arbeiterbewegung noch die emanzipatorische Frauenbewegung entscheidend beeinflusst, aber die Revolution förderte doch die Anfänge für deren Entstehung und Organisation in Deutschland.

1849: An der Universität London wird das erste Frauencollege gegründet.



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