Olympe de Gouges politisches Vermächtnis
Das politische Vermächtnis von Olympe de Gouges erschien am 4. Juni 1793, zwei Tage nach dem Ausschluß der girondistischen Abgeordneten aus dem Konvent:
"Es wird Zeit, über mein Vermächtnis zu sprechen, welches der Gesellschaft wohl nicht ganz gleichgültig sein dürfte.
Mit Verlaub werde ich der nun folgenden Aufzählung der Schenkungen ein Quentchen Humor beimischen, habe ich mich doch stets in den mich betreffenden Angelegenheiten um etwas Heiterkeit bemüht. Mein Herz vermache ich dem Vaterland, meine Ehrbarkeit den Männern (sie können sie gebrauchen), meine Seele den Frauen, wahrlich keine lieblose Gabe. Mein schöpferisches Genie soll den Dramenschreibern gehören, es mag ihnen von Nutzen sein; so eigne ich meine Logik des dramatischen Aufbaus dem berühmten Chenier zu, meine philosophische Gelassenheit den Verfolgten, meinen Geist den Fanatikern, meinen Glauben den Atheisten, meine unverfälschte Fröhlichkeit den alternden Frauen und all die armseligen Überbleibsel eines ansehnlichen Vermögens meinen natürlichen Erben, meinem Sohn, falls er mich überlebt."
Olympe de Gouges Inhalt
Olympe de GougesOlympe de Gouges erste Jahre und ihr Weg nach Paris
Olympe de Gouges erste Jahre in Paris
Olympe de Gouges: Wer war sie?
Olympe de Gouges: Die Hoffnung und die Französische Revolution 1789
Olympe de Gouges: Die Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin
Olympe de Gouges Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin
Olympe de Gouges: Frauenrechte versus Menschenrechte - Eine Gegenüberstellung
Olympe de Gouges letzter Gang: Der Weg zum Revolutionstribunal
Olympe de Gouges politisches Vermächtnis
Olympe de Gouges politische Position Produktivität
Olympe de Gouges politische Position Solidarität
Olympe de Gouges: Politische Position Patriotismus

