Anabell - private Webseite

Anabell.de

Geschichte & Informationen, Listen aller Art und Infos über Spanien. Sprüche, Zitate, Weisheiten und Witze.

Olympe de Gouges Frauenrechte versus Menschenrechte - Eine Gegenüberstellung

All seine Kräfte aufbietend, vermochte der versklavte Mann nicht ohne Deine Hilfe seine Ketten zu sprengen. Kaum in Freiheit, zeigte er sich ungerecht gegen seine Gefährtin. Oh Frauen! Ihr Frauen, wann wird Eure Verblendung ein Ende haben? (Olympe de Gouges)

Frauenrechte versus Menschenrechte - Eine Gegenüberstellung von Olympe de Gouges. Sie vergleicht die Erklärung der Menschen und Bürgerrechte vom 26. August 1789. Sie war zu Beginn der Französischen Revolution von der Nationalversammlung verabschiedet worden. Sie beruht auf einen Vorschlag des Abgeordneten Marquis de Lafayette und besteht aus 17 Artikeln. In ihr werden die Rechte der Freiheit, des Eigentums, der Sicherheit und das Recht auf Widerstand gegenüber Unterdrückung postuliert.

Frauenrechte versus Menschenrechte - Eine Gegenüberstellung




Die "Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin" von Olympe de Gouges

Erklärung der Menschen und Bürgerrechte vom 26. August 1789


Die Rechte der Frau

Mann, bist du fähig, gerecht zu sein? Eine Frau stellt dir diese Frage. Dieses Recht wirst du ihr zumindest nicht nehmen können. Sag mir, wer hat dir die selbstherrliche Macht verliehen, mein Geschlecht zu unterdrücken? Deine Kraft? Deine Talente? Betrachte den Schöpfer in seiner Weisheit. Durchlaufe die Natur in all ihrer Majestät, die Natur, der du dich nähern zu wollen scheinst, und leite daraus, wenn du es wagst, ein Beispiel für diese tyrannische Herrschaft ab. Geh zu den Tieren, befrage die Elemente, studiere die Pflanzen, ja wirf einen Blick auf den Kreislauf der Natur und füge dich dem Beweis, wenn ich dir die Mittel dazu in die Hand gebe. Suche, untersuche und unterscheide, wenn du es kannst, die Geschlechter in der Ordnung der Natur. Überall findest du sie ohne Unterschied zusammen, überall arbeiten sie in einer harmonischen Gemeinschaft an diesem unsterblichen Meisterwerk. Nur der Mann hat sich aus der Ausnahme ein Prinzip zurechtgeschneidert. Extravagant, blind, von den Wissenschaften aufgeblasen und degeneriert, will er in diesem Jahrhundert der Aufklärung und des Scharfsinns, doch in krassester Unwissenheit, despotisch über ein Geschlecht befehlen, das alle intellektuellen Fähigkeiten besitzt. Er behauptet, von der Revolution zu profitieren, er verlangt sein Anrecht auf Gleichheit, um nicht noch mehr zu sagen.


Von der Nationalversammlung am Ende dieser oder bei der nächsten Legislaturperiode zu verabschieden.
Keine Einleitung.

Präambel


Wir, Mütter, Töchter, Schwestern, Vertreterinnen der Nation, verlangen, in die Nationalversammlung aufgenommen zu werden. In Anbetracht dessen, daß Unkenntnis, Vergessen oder Mißachtung der Rechte der Frauen die alleinigen Ursachen öffentlichen Elends und der Korruptheit der Regierungen sind, haben wir uns entschlossen, in einer feierlichen Erklärung die natürliche, unveräußerlichen und heiligen Rechte der Frau darzulegen, damit diese Erklärung allen Mitgliedern der Gesellschaft ständig vor Augen ist und sie unablässig an ihre Rechte und Pflichten erinnert: damit die Machtausübung von Frauen ebenso wie jene von Männern jederzeit am Zweck der politischen Einrichtung gemessen und somit auch mehr geachtet werden kann; damit die Beschwerden von Bürgerinnen, nunmehr gestützt auf einfache und unangreifbare Grundsätze, sich immer zur Erhaltung der Verfassung, der guten Sitten und zum Wohl aller auswirken mögen.

Das an Schönheit wie Mut im Ertragen der Mutterschaft überlegene Geschlecht anerkennt und erklärt somit, in Gegenwart und mit dem Beistand des Allmächtigen, die folgenden Rechte der Frau und Bürgerin.

Präambel


Da die Vertreter des französischen Volkes, als Nationalversammlung eingesetzt, erwogen haben, daß die Unkenntnis, das Vergessen oder die Verachtung der Menschenrechte die einzigen Ursachen des öffentlichen Unglücks und der Verderbtheit der Regierungen sind, haben sie beschlossen, die natürlichen, unveräußerlichen und heiligen Rechte der Menschen in einer feierlichen Erklärung darzulegen, damit diese Erklärung allen Mitgliedern der Gesellschaft beständig vor Augen ist und sie unablässig an ihre Rechte und Pflichten erinnert; damit die Handlungen der Gesetzgebenden wie der Ausübenden Gewalt in jedem Augenblick mit dem Endzweck jeder politischen Einrichtung verglichen werden können und dadurch mehr geachtet werden; damit die Ansprüche der Bürger, fortan auf einfache und unbestreitbaren Grundsätzen begründet, sich immer auf die Erhaltung der Verfassung und das Allgemeinwohl richten mögen.

Infolgedessen erkennt und erklärt die Nationalversammlung in Gegenwart und unter dem Schutz des Allerhöchsten folgende Menschen- und Bürgerrechte:
Olympe de Gouges erklärt in ihrer Präambel, warum es diesmal notwendig ist, die Frauen extra zu nennen, warum der Mann sein Recht auf Vertretung der Fraueninteressen gerade auch in dieser Revolution schon nach so kurzer Zeit verspielt hat.
Sie ersetzt aber nicht einfach nur den Begriff "Mensch" durch "Frau", sondern betont immer wieder die notwendige "Vereinigung von Frau und Mann" (Art. III) und verlangt, "die Rechte sowohl der Frau als auch des Mannes zu schützen." (Art. III). Die Bedeutung liegt darin, ein Rechtskatalog für alle Menschen, auch für Männer zu schaffen.

Artikel I

Die Frau ist frei geboren und bleibt dem Manne gleich in allen Rechten. Die sozialen Unterschiede können nur im allgemeinen Nutzen begründet sein.
Die Menschen sind und bleiben von Geburt frei und gleich an Rechten. Soziale Unterschiede dürfen nur im gemeinen Nutzen begründet sein.

An die Stelle des Wortes die Menschen ist zur Verdeutlichung die Frau getreten. Ein Rechtskatalog für alle Menschen soll ihre Erklärung sein.

Artikel II


Ziel und Zweck jedes politischen Zusammenschlusses ist der Schutz der natürlichen und unveräußerlichen Rechte sowohl der Frau als auch des Mannes. Diese Rechte sind: Freiheit, Sicherheit, das Recht auf Eigentum und besonders das Recht auf Widerstand gegen Unterdrückung.
Das Ziel jeder politischen Vereinigung ist die Erhaltung der natürlichen und unveräußerlichen Menschenrechte. Diese Rechte sind Freiheit, Eigentum, Sicherheit und Widerstand gegen Unterdrückung.
Ziel und Zweck des Gesellschaftsvertrages sind ausdrücklich die Rechte "sowohl der Frau als auch des Mannes". Olympe hebt das Recht auf Widerstand gegenüber der männlichen Erklärung durch ein "besonders" hervor.

Artikel III

Das Prinzip jeder Herrschaft ruht wesentlich in der Nation, die nichts anderes darstellt als eine Vereinigung von Frauen und Männern. Keine Körperschaft und keine einzelne Person kann Macht ausüben, die nicht ausdrücklich daraus hervorgeht.

Der Ursprung jeder Souveränität ruht letztlich in der Nation. Keine Körperschaften, kein Individuum könnten eine Gewalt ausüben, die nicht ausdrücklich von ihr ausgeht.
Sie spricht nicht vom "Ursprung jeder Souveränität", sondern vom "Prinzip jeder Herrschaft". Die Nation besteht aus einer Vereinigung von Frauen und Männern. Sie erkennt den bisherigen Ursprung staatlicher Souveränität wohl nicht an, vielleicht weil er nicht auf der Vereinbarung zwischen Männern und Frauen beruht; aus dem gleichen Grund deutet die Verwendung des Begriffs "Prinzip" an, daß dieser Grundsatz legitimer Herrschaft erst noch zu verwirklichen wäre.

Artikel IV

Freiheit und Gerechtigkeit besteht darin, den anderen zurückzugeben, was ihnen zusteht. So wird die Frau in der Ausübung ihrer natürlichen Rechte nur durch die fortdauernde Tyrannei, die der Mann ihr entgegensetzt, gehindert. Diese Schranken müssen durch Gesetze der Natur und Vernunft revidiert werden.

Die Freiheit besteht darin, alles tun zu können, was einem anderen nicht schadet. So hat die Ausübung der natürlichen Rechte eines jeden Menschen nur die Grenzen, die den anderen Gliedern der Gesellschaft den Genuß der gleichen Rechte sichern. Diese Grenzen können allein durch Gesetze festgelegt werden.
In der allg. Erklärung wird das Freiheitsrecht mit einer Formulierung definiert, die sich auf eine lange Rechtstradition stützt und sich auf die für den Bürger als Privatperson, als Eigentümer, wesentlichste Freiheit bezieht. Danach war Freiheit als die "natürliche Fähigkeit" definiert, "mit einer Sache nach Belieben zu verfahren, wenn er nicht durch Gewalt oder Recht daran gehindert wird."

Olympe löst sich von diese tradierten Forderungen. Sie verbindet "Freiheit" mit "Gerechtigkeit". Sie betont, daß Frauen die Inanspruchnahme der Freiheit durch andere, insbesondere Männer, vorwiegend als ungerecht erfahren haben. Es geht ihr nicht um die Beanspruchung oder Ausdehnung des Freiheitsraumes für Frauen, sondern fordert nur "was ihnen (den Frauen) zusteht aufgrund natürlichen Rechts."

Artikel V


Die Gesetze der Natur und Vernunft wehren alle Handlungen von der Gesellschaft ab, die ihr schaden könnten. Alles, was durch diese weisen und göttlichen Gesetze nicht verboten ist, darf nicht behindert werden, und niemand darf gezwungen werden, etwas zu tun, was diese Gesetze nicht ausdrücklich vorschreiben.
Nur das Gesetz hat das Recht, Handlungen, die der Gesellschaft schädlich sind, zu verbieten. Alles, was nicht durch Gesetz verboten ist, kann nicht verhindert werden, und niemand kann gezwungen werden zu tun, was es nicht befiehlt.
In Artikel IV und V spricht sie von den "Gesetzen der Natur und Vernunft", die über die von Menschen verfaßte, positiven Gesetze hinausweisen. Ein Naturrecht also, das möglicherweise höher ist als menschliche Vernunft. Schon in ihrer Vorrede verweist sie auf die Schöpfungsordnung für Mensch und Tier. Für sie ist Natur "noch" das Maß, an dem richtiges Recht zu messen ist, sie dient ihr zur Begründung der Opposition gegen die Anmaßung männlicher Vernunft.

Skepsis gegen die bisher verfaßten Gesetze?

Artikel VI

Das Gesetz sollte Ausdruck des allgemeinen Willens sein. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen persönlich oder durch ihre Vertreter in seiner Gestaltung einwirken. Es muß für alle das gleiche sein. Alle Bürgerinnen und Bürger, die gleich sind vor den Augen des Gesetzes, müssen gleichermaßen nach ihren Fähigkeiten, ohne andere Unterschiede als die ihrer Tugenden und Talente, zu allen Würden, Ämtern und Stellungen im öffentlichen Leben zugelassen werden.

Das Gesetz ist der Ausdruck des allgemeinen Willens. Alle Bürger haben das Recht, persönlich oder durch ihre Vertreter an seiner Formung mitzuwirken. Es soll für alle gleich sein, mag es beschützen, mag es bestrafen. Da alle Bürger in seinen Augen gleich sind, sind sie gleicherweisen zu allen Würden, Stellungen und Beamtungen nach ihrer Fähigkeit zugelassen ohne einen anderen Unterschied als den ihrer Tugenden und ihrer Talente.
Sie unterscheidet zwischen dem Gesetz, das Ausdruck des allgemeinen Willens sein "sollte", während die allg. Menschenrechtserklärung davon ausgeht, daß das Gesetz der Ausdruck des allgemeinen Willens ist. Sie betont, daß am "allgemeinen Willen" Bürgerinnen und Bürger mitzuwirken haben.

Artikel VII

Für Frauen gibt es keine Sonderrechte, sie werden verklagt, in Haft genommen und gefangen gehalten, in den durch das Gesetz bestimmten Fällen. Frauen unterstehen wie Männer den gleichen Strafgesetzen.
Jeder Mensch kann nur in den durch das Gesetz bestimmten Fällen und in den Formen, die es vorschreibt, angeklagt, verhaftet und gefangengehalten werden. Diejenigen, die willkürliche Befehle betreiben, ausfertigen, ausführen oder ausführen lassen, sollen bestraft werden. Doch jeder Bürger, der auf Grund des Gesetzes vorgeladen oder ergriffen wird, muß sofort gehorchen. Er macht sich durch Widerstand strafbar.

Artikel VIII

Das Gesetz soll nur Strafe verhängen, die unumgänglich und offensichtlich notwendig sind, und niemand darf bestraft werden, es sei denn kraft eines rechtsgültigen Gesetzes, das bereits vor der Tat in Kraft war, und das legal auf Frauen angewandt wird.
Das Gesetz soll nur solche Strafen festsetzen, die offenbar unbedingt notwendig sind. Und niemand kann auf Grund eines Gesetzes bestraft werden, das nicht vor Begehen der Tat erlassen, verkündet und gesetzlich angewandt worden ist.

>

Artikel IX

Gegenüber jeder Frau, die für schuldig befunden wurde, muß das Gesetz mit großer Strenge angewendet werden.

Da jeder Mensch so lange für unschuldig gehalten wird, bis er für schuldig erklärt worden ist, soll, wenn seine Verhaftung für unumgänglich erachtet wird, jede Härte, die nicht notwendig ist, um sich seiner Person zu versichern, durch Gesetz streng vermieden sein.
In den Artikeln VII-IX betont Olympe de Gouges mit auffälliger Strenge, die Durchsetzung auch des Strafrechts gegenüber Frauen. Dies ist nur aus der französischen Strafrechtspraxis zu erklären, die bisher Frauen als unmündig und nicht voll geschäftsfähig angesehen hat..

Artikel X

Niemand darf wegen seiner Meinung, auch wenn sie grundsätzlicher Art ist, verfolgt werden. Die Frau hat das Recht, das Schafott zu besteigen. Sie muß gleichermaßen das Recht haben, die Tribüne zu besteigen, vorausgesetzt, daß ihre Handlungen und Äußerungen die vom Gesetz gewahrte öffentlich Ordnung nicht stören.

Niemand soll wegen seiner Meinungen, selbst religiöser Art, beunruhigt werden, solange ihre Äußerungen nicht die durch das Gesetz festgelegte öffentliche Ordnung stören.

Artikel XI

Die freie Gedanken- und Meinungsäußerung ist eines der kostbarsten Rechte der Frau, denn diese Freiheit garantiert die Vaterschaft der Väter an ihren Kindern. Jede Bürgerin kann folglich in aller Freiheit sagen: "Ich bin die Mutter eines Kindes, das du gezeugt hast", ohne daß ein barbarisches Vorurteil sie zwingt, die Wahrheit zu verschleiern. Dadurch soll ihr nicht die Verantwortung für den Mißbrauch dieser Freiheit in den durch Gesetz bestimmten Fällen abgenommen werden.
Die freie Mitteilung der Gedanken und Meinungen ist eines der kostbarsten Menschenrechte. Jeder Bürger kann also frei schreiben, reden, drucken unter Vorbehalt der Verantwortlichkeit für den Mißbrauch dieser Freiheit in den durch Gesetz bestimmten Fällen.

Artikel XII

Ein höherer Nutzen erfordert die Garantie der Rechte der Frau und Bürgerin. Diese Garantie soll zum Vorteil aller, und nicht zum persönlichen Vorteil derjenigen dienen, denen diese Rechte anvertraut sind.
Die Sicherung der Menschen- und Bürgerrechte erfordert eine Streitmacht. Diese Macht ist also zum Vorteil aller eingesetzt und nicht für den besonderen Nutzen derer, denen sie anvertraut ist.

Artikel XIII

Für den Unterhalt der Polizei und für die Verwaltungskosten werden von der Frau wie vom Manne gleiche Beträge gefordert. Hat die Frau teil an allen Pflichten und Lasten, dann muß sie ebenso teilhaben an der Verteilung der Posten und Arbeiten, in niederen und hohen Ämtern, und im Gewerbe.

Für den Unterhalt der Streitmacht und für die Kosten der Verwaltung ist eine allgemeine Abgabe unumgänglich. Sie muß gleichmäßig auf alle Bürger unter Berücksichtigung ihrer Vermögensumstände verteilt werden.

Artikel XIV

Die Bürgerinnen und Bürger haben das Recht, selbst oder durch ihre Repräsentanten über die jeweilige Notwendigkeit der öffentlichen Beiträge zu befinden. Die Bürgerinnen können dem Prinzip, Steuern in gleicher Höhe aus ihrem Vermögen zu zahlen, nur dann beipflichten, wenn sie an der öffentlichen Verwaltung teilhaben und die Steuern, ihre Verwendung, Einbeziehung und Zeitdauer mit festsetzen.

Alle Bürger haben das Recht, selbst oder durch ihre Abgeordneten die Notwendigkeit der öffentlichen Abgabe festzustellen, sie frei zu bewilligen, ihre Verwendung zu überprüfen und ihre Höhe, ihre Veranlagung, ihre Eintreibung und Dauer zu bestimmen.

Artikel XV

Die weibliche Bevölkerung, die gleich der männlichen Beiträge leistet, hat das Recht, von jeder öffentlichen Instanz einen Rechenschaftsbericht zu verlangen.
Die Gesellschaft hat das Recht, von jedem öffentlichen Beamten Rechenschaft über seine Verwaltung zu fordern.

Artikel XVI


Eine Gesellschaft, in der die Garantie der Rechte nicht versichert und die Trennung der Gewalten nicht festgelegt ist, hat keine Verfassung. Die Verfassung ist null und nichtig, wenn die Mehrheit der Individuen, die die Nation darstellen, an ihrem Zustandekommen nicht mitgewirkt hat.
Eine Gesellschaft, in der die Verbürgerung der Rechte nicht gesichert und die Gewaltenteilung nicht festgelegt ist, hat keine Verfassung.

Artikel XVII

Das Eigentum gehört beiden Geschlechtern vereint oder einzeln. Jeder Person hat darauf ein unverletzliches und heiliges Anrecht. Niemandem darf es als wahres Erbteil der Nation vorenthalten werden, es sei denn, eine öffentliche Notwendigkeit, die gesetzliche festgelegt ist, machte es augenscheinlich erforderlich, jedoch unter der Voraussetzung eines gerechten und vorher festgesetzten Entschädigung.
Da das Eigentum ein unverletzliches und heiliges Recht ist, kann es niemanden genommen werden, wenn es nicht die gesetzlich festgelegte, öffentliche Notwendigkeit augenscheinlich erfordert und unter der Bedingung einer gerechten und vorherigen Entschädigung.



Mehr Frauenrechte versus Menschenrechte

Olympe de Gouges, wer war sie?

Olympe de Gouges selbst gibt 1793 ihr Alter mit 38 Jahren an. Geboren wurde sie allerdings schon 1748 (und nicht 1755). Ihr Geburtsort ist Montauban nahe Toulose in Südfrankreich. Wer war Olympe de Gouges?

Olympe de Gouges zieht es nach Paris

Nach den ersten Jahren in der Provinz zieht es Olympe de Gouges nach Paris, der Hauptstadt Frankreichs. Olympe de Gouges Paris

Olympe de Gouges in Paris

Olympe de Gouges erste Jahre im vorrevolutionären Paris waren Anlaß zu Gerüchten und Verleumdungen. Bevor sie sich um das Jahr 1780 der Literatur zuwandte soll sie eine femme galante gewesen sein. Olympe de Gouges in Paris

Olympe de Gouges Hoffnung und die Französische Revolution 1789

Das Jahr 1789 und die Französische Revolution weckte auch bei Olympe de Gouges Hoffnungen. Hoffnung und die Französische Revolution

Olympe de Gouges Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin 1791

Frauenrechte: Mann, bist du fähig, gerecht zu sein? Eine Frau stellt dir diese Frage. Dieses Recht wirst du ihr zumindest nicht nehmen können. Frauenrechtserklärung 1791

Olympe de Gouges Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin

Olympe de Gouges: All seine Kräfte aufbietend, vermochte der versklavte Mann nicht ohne Deine Hilfe seine Ketten zu sprengen. Kaum in Freiheit, zeigte er sich ungerecht gegen seine Gefährtin. Oh Frauen! Ihr Frauen, wann wird Eure Verblendung ein Ende habe Frauenrechtserklärung Text

Olympe de Gouges Frauenrechte versus Menschenrechte - Eine Gegenüberstellung

Frauenrechte versus Menschenrechte - Eine Gegenüberstellung von Olympe de Gouges. Frauenrechte versus Menschenrechte

Olympe de Gouges letzter Gang: Der Weg zum Revolutionstribunal

Olympe de Gouges wird vom Revolutionstribunal zum Tode verurteilt. Der Weg zum Revolutionstribunal

Olympe de Gouges politisches Vermächtnis

Olympe de Gouges politisches Vermächtnis erschien am 4. Juni 1793. Politisches Vermächtnis

Olympe de Gouges politische Position Produktivität

Olympe de Gouges versuchte ihren Lebensunterhalt als Theaterautorin zu bestreiten. Sie kämpfte erbittert jahrelang um die Aufführung ihrer Stücke in dem konservativen, dem König unterstellten Theater Comedie Francaise Politische Position Produktivität

Olympe de Gouges politische Position Solidarität

Olympe de Gouges geißelt nicht nur die Einäugigkeit der Männer, auch das mangelnde Bewußtsein (heute würden wir es Solidarität nennen) ihrer Geschlechtsgenossin ist Thema ihrer Kritik. Politische Position Solidarität

Olympe de Gouges politische Position Patriotismus

Olympe de Gouges glühender Patriotismus kam schon beim Theaterstück zu Ehren Mirabeaus zur Sprache. Politische Position Patriotismus

Frauen der Französischen Revolution: Die Stellung der Frauen am Ende des 18. Jahrhunderts in Europa

Unter Rückgriff auf ewige Naturgesetze und die menschliche Universalgeschichte wurde Ende des 18. Jahrhunderts nach der Französischen Revolution ein Frauenbild konstruiert, das gleichermaßen tradierte und moderne Züge aufwies. Frauen der Französischen Revolution
[Anabell Startseite] [Inhaltsverzeichnis] [Impressum]